Architekturpreise
Duett Warnemünde (Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses)
Duett Warnemünde (Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses)
Duett Warnemünde (Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses)
Duett Warnemünde, Katharina Löser (Löser Lott Architekten), © Stefan Müller
Preis:Hans Schaefers Preis 2013
Titel:Duett Warnemünde (Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses)
Ort:Warnemünde
Architekt:Katharina Löser (Löser Lott Architekten), Berlin

 

Alle drei Jahre lädt der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V., Berliner Architekten und Stadtplaner unter 40 Jahren ein, sich für den mit 5.000 € dotierten Hans Schaefers Preis zu bewerben. In diesem Jahr waren seit 2010 realisierte Projekte und städtebauliche Planungen zur Bewertung zugelassen. 

Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Jörg Gleiter wählte im September aus allen Einreichungen zwei Preisträger und zwei Anerkennungen aus.

Das Projekt "Duett Warnemünde" von Katharina Löser (Löser Lott Architekten) wurde mit einem Hans Schaefers Preis ausgezeichnet.

Alle vier  von der Jury prämierten Projekte zeigen „exemplarisch und auf hohem gestalterischen Niveau“ vorbildliche Strategien für das Bauen im Bestand.

Mit Katharina Lösers Projekt in der Friedrich-Franz-Straße in Warnemünde wird der gestalterische Umgang mit einer Baulücke prämiert. Das Gebäude gliedert sich in einen trauf- und einen giebelständigen Teil. Auch hier lebt das Projekt von einem subtilen Spiel von Kontrasten zwischen den zwei durch eine schmale, ortstypische Gasse getrennten Gebäudeteilen. Die durchaus strenge Erscheinung auf der Straßeseite kontrastiert angenehm mit der differenzierten, räumlichen Organisation im Inneren. Spielerisch findet das Gebäude aus der dualen Struktur heraus seine architektonischen Themen. Die Jury ist überzeugt davon, dass das Projekt im allgemeinen für die Aufgabe der Baulückenschließung neue Akzente setzen und im Besonderen Vorbildfunktion für das Ensemble der heterogenen Häuserkette der Friedrich-Franz-Straße entfalten kann.

Ein weiterer Preis ging an Lisa Hautum für ihr Wohnhaus „NOCKI…ein flickwerk". Zwei Anerkennungen gingen an Jan Rösler für „Haus Stein" und an Filip Nosek (a2f architekten) für „ Jonáš Barn”.

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