Architekturpreise
NOCKI…ein flickwerk (Umbau und Ergänzung Herbergshaus am Nockherberg)
NOCKI…ein flickwerk (Umbau und Ergänzung Herbergshaus am Nockherberg)
NOCKI…ein flickwerk (Umbau und Ergänzung Herbergshaus am Nockherberg)
NOCKI…ein flickwerk, Kristin Leonard und Lisa Hautum, © Yatri Niehaus
Preis:Hans Schaefers Preis 2013
Titel:NOCKI…ein flickwerk (Umbau und Ergänzung Herbergshaus am Nockherberg)
Ort:München
Architekt:Kristin Leonard und Lisa Hautum, Berlin

 

Alle drei Jahre lädt der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V., Berliner Architekten und Stadtplaner unter 40 Jahren ein, sich für den mit 5.000 € dotierten Hans Schaefers Preis zu bewerben. In diesem Jahr waren seit 2010 realisierte Projekte und städtebauliche Planungen zur Bewertung zugelassen. 

Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Jörg Gleiter wählte im September aus allen Einreichungen zwei Preisträger und zwei Anerkennungen aus.

Das Projekt "NOCKI…ein flickwerk" von Kristin Leonard und Lisa Hautum wurde mit einem Hans Schaefers Preis ausgezeichnet.

Alle vier  von der Jury prämierten Projekte zeigen „exemplarisch und auf hohem gestalterischen Niveau“ vorbildliche Strategien für das Bauen im Bestand.

Am Projekt von Leonard Hautum Architekten überzeugte die Jury, wie einerseits differenziert ein Neubau in eine schwierige bestehende Struktur integriert wurde, wobei auf der Ebene des Materials der Neubau (Stahlbeton) klar gegen den Altbau (Klinker) abgesetzt wird, wohingegen auf der Ebene der Details das Trennende überspielt und spielerisch zu einer Einheit zusammengeführt wird. In der sensiblen Regie der Architekten fügen sich hier alte und neue Teile zusammen und bilden etwas ganz Neues, das dennoch Geschichte hat. Die Arbeit gibt Anlass zum Überdenken der routinemäßigen Standards und Automatismen, die sich in den Wohnungsbau eingeschlichen haben.

Ein weiterer Preis ging an Katharina Löser (Löser Lott Architekten) für ihr Wohn- und Geschäftshaus „Duett Warnemünde“". Zwei Anerkennungen gingen an Jan Rösler für „Haus Stein" und an Filip Nosek (a2f architekten) für „ Jonáš Barn”.

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