In der Mitte der Stadt. 40/40
Mitte der Stadt 2012, Fotos © Beate Kampmann

Ein Ausstellungsformat der BDA-Galerie Berlin und seines Kuratoriums, initiiert und konzipiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada

In der Mitte der Stadt

Das erste Muster der rekonstruierten Schlossfassade steht; das Humboldt-Forum wird greifbar. Mit seiner Realisierung rückt die Frage nach der weiteren Entwicklung der Berliner Mitte ins Blickfeld. Was wird mit dem Raum zwischen Stellas Stadt-Loggia und Alexanderplatz, zwischen Wohnscheiben und Rotem Rathaus? Wo finden St. Marien und Fernsehturm Platz, welche Rolle spielen zukünftig Luther, Marx und Engels?
Ist dort, wo verschiedene Geschichten um Geltung ringen, Raum für einen
zeitgenössischen Entwurf? Wie können wir an diesem zentralen Ort Stadt in ihrer kollektiven, geteilten Identität (Roger Diener) entwickeln und zugleich unserer pluralistischen Gesellschaft Ausdruck verleihen?

Administration und Repräsentation, Politik, Kultur und Wirtschaft haben ihre jeweiligen Orte im Zentrum bereits gefunden und Berlins Gesicht verändert und geprägt. Könnte nun vis-à-vis des Humboldt-Forums und auf dem Boden des bürgerlichen Alt-Berlins eine neue Wohn-Stadt entstehen? Welche Wohnformen können an diesem Ort den gesteigerten Ansprüchen an Urbanität und Öffentlichkeit gerecht werden?

Oder soll dieser Raum doch ein Frei-Raum bleiben, als urbaner Park, als Forum neben dem Forum?

Im Rahmen der Reihe „vierzigaufvierzig“ bittet das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin in diesem Jahr um die Auseinandersetzung mit der Frage: Welche Vision haben wir für die Mitte der Stadt? Und welchen Namen geben wir diesem Ort?

Mehr Informationen zum Ort und seiner Geschichte finden Sie unter:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/historische_mitte/rathausforum/index.shtml

Vierzigaufvierzig

Die Reihe „vierzigaufvierzig“ ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. BDA Mitglieder und geladene Kollegen waren aufgerufen, zur Frage der baulichen Entwicklung der Mitte der Stadt ihre Positionen zur Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette - 40 cm x 40 cm -  zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen.

Mit der Realisierung des Humboldtforums rückt die Frage nach der weiteren Entwicklung der Berliner Mitte ins Blickfeld. Was wird mit dem Raum zwischen Stellas Stadt-Loggia und Alexanderplatz, zwischen Wohnscheiben und Rotem Rathaus? Wo finden St. Marien und Fernsehturm Platz, welche Rolle spielen zukünftig Luther, Marx und Engels? Ist dort, wo verschiedene Geschichten um Geltung ringen, Raum für einen zeitgenössischen Entwurf? Wie können wir an diesem zentralen Ort Stadt in ihrer kollektiven, geteilten Identität (Roger Diener) entwickeln und zugleich unserer pluralistischen Gesellschaft Ausdruck verleihen?

Mit der Ausstellung 40/40 will die BDA Galerie die Auseinandersetzung mit diesen grundlegenden Fragen anregen. Die rund dreißig eingereichten Statements stehen für unterschiedlichste Ansätze zur künftigen Entwicklung der Mitte der Stadt.

Eine Übersicht aller Beiträge finden Sie hier.

Dauer der Ausstellung: 25. Oktober – 22. November 2012
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

Die BDA Galerie wird gefördert durch:

UNDKRAUSS Baugesellschaft mbH Berlin

Preview