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BDA-Nachwuchsförderpreise für Architektur und Theorie 2023 ausgelobt!

2. Mai 2023

Grafik Stephan Ehrenhofer
Grafik Stephan Ehrenhofer


ARCHITEKTURPREIS HANS SCHAEFERS PREIS

THEORIEPREIS DANIEL GÖSSLER BELOBIGUNG
For English Version Call for entries Daniel Gössler Award see LINK

Der BDA Berlin lädt wieder zur Teilnahme an seinen zwei dotierten Nachwuchsförderpreisen für junge Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Theoretiker*innen ein:
Zum elften Mal wird der mit 5.000 Euro dotierte Hans Schaefers Preis für herausragende planerische Leistungen junger Architekt*innen und Stadtplaner*innen aus Berlin ausgelobt – erstmals in Kooperation mit der Architektenkammer Berlin.
Die mit 1.250 Euro dotierte Daniel Gössler Belobigung für eine herausragende architekturtheoretische Arbeit steht einem internationalen Bewerber*innenkreis von jungen Theoretiker*innen offen und wird zum fünften Mal vergeben.
Bewerbungen für beide Preise sind bis zum 12. Juli 2023 möglich.
Die Auslobungsunterlagen stehen ab sofort zum Download zur Verfügung.
Auslobungsunterlagen Hans Schaefers Preis 2023
Auslobungsunterlagen Daniel Gössler Belobigung 2023
Call for entries Daniel Gössler Award 2023

Der Hans Schaefers Preis wird realisierten und in Realisierung befindlichen Entwürfen zuerkannt, die einen besonderen Beitrag zur Planungs- und Baukultur darstellen. Neben architektonischen Projekten können auch städtebauliche Interventionen und Strategien eingereicht werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Architekt*innen und Stadtplaner*innen, auch Absolvent*innen beider Fachrichtungen unabhängig von ihrer Nationalität, die einen Wohnsitz und/oder Geschäftssitz in Berlin haben bzw. innerhalb der letzten drei Jahre hatten und die 2023 unter 40 Jahre alt sind. Dies gilt auch für alle Mitglieder von Gruppen von Architekt*innen und Stadtplaner*innen.

Für die Daniel Gössler Belobigung können theoretische Arbeiten zu relevanten Fragestellungen der aktuellen Architektur- und Städtebaudebatte eingereicht werden, die seit 2017 veröffentlicht wurden. Nicht-deutschsprachige Einreichungen können in deutscher oder in englischer Übersetzung eingereicht werden.
Teilnahmeberechtigt für die Daniel Gössler Belobigung sind Architekt*innen und Stadtplaner*innen, auch Absolvent*innen dieser sowie anderer Fachrichtungen, die 2023 unter 40 Jahre alt sind. Bewerber*innen müssen nicht in Berlin ansässig sein.

Beide Auszeichnungen sind Bewerberpreise, über deren Vergabe eine Jury aus renom-mierten Architekt*innen/Stadtplaner*innen und Theoretiker*innen entscheidet. Die Preisgelder stellt die Hans-Schaefers-Stiftung zur Verfügung, die nach dem Stifter des Preises, dem BDA-Architekten Hans Schaefers benannt ist und 2005 durch den BDA Berlin gegründet wurde. Die Durchführung der Nachwuchsförderpreise obliegt dem BDA Berlin in Kooperation mit der Architektenkammer Berlin.

Terminübersicht
Auslobung: 3. Mai 2023
Abgabe der Unterlagen: 12. Juli 2023, 12.00 Uhr,
in der Geschäftsstelle des BDA Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin (Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 10 – 15 Uhr)
Preisgericht: 1. September 2023
Preisverleihung: Herbst 2023

Die BDA-Nachwuchsförderpreise und ihre Stifter
Als einzige „junge“ Preise in Berlin gehören die Nachwuchsförderpreise des BDA Berlin zu den renommierten Auszeichnungen der Stadt. Viele der Preisträger*innen aus den vergangenen Jahren sind heute anerkannte Architekt*innen, darunter Armand Grüntuch und Almut Ernst (1996), Jan und Tim Edler (2004), Eike Roswag (2007), Nils Wenk und Jan Wiese (2010), Katharina Löser (2013), Fabian Wichers (NORD STUDIO, Berlin) Thi Thu Huong Vu und Tuan Dung Nguyen (vn-a, Berlin) und das Büro Teleinternetcafé (2019). Gleichermaßen namhaft sind die Preisträger*innen der Daniel Gössler Belobigung: Friedrich von Borries, (2007), Sonja Hnilica (2013), Karoline Fahl (2016) und Anne Schlebbe/Sebastian Wattenberg (2016) sowie Ortrun Bargholz und Linda Lackner (2019).

Hans Schaefers, Jahrgang 1907, war mit seinem 1937 gegründeten Büro über lange Jahre erfolgreich als Architekt in seiner Heimatstadt Berlin tätig. Der Durchbruch gelang ihm 1957 mit einem Neubau für die Volkshilfe Lebensversicherung in Berlin. Weitere wichtige Projekte waren das BfA-Bürohaus am Hohenzollerndamm sowie Bauten für den Berliner Zoo. Für den BDA Berlin war Hans Schaefers 1956-57 im Vorstand aktiv und blieb dem Verband bis zu seinem Tod 1991 verbunden.
Hans Schaefers stiftete den nach ihm benannten Preis zur Förderung junger Architekt*innen, der durch den BDA 1992 erstmalig vergeben wurde. 2005 gründete der BDA Berlin die Hans-Schaefers-Stiftung. Im selben Jahr übernahm die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, die Schirmherrschaft. In 2023 wird der Preis erstmal in Kooperation mit der Architektenkammer Berlin vergeben.

Daniel Gössler, Jahrgang 1959, führte zusammen mit seinem Bruder Bernhard Gössler sowie Martin Kreienbaum seit 1987 das Büro „Architekten Gössler“ mit Niederlassungen in seiner Geburtsstadt Hamburg sowie in Berlin und Erfurt. Zu seinem Werk zählen unter anderem der Expo-Bahnhof in Hannover, das Erwin-Schrödinger-Zentrum in Berlin-Adlershof sowie der ZOB in Erfurt. 1998 wurde Daniel Gössler in den BDA Berlin berufen. Als Sprecher des „Arbeitskreises junger Architekten und Architektinnen im BDA“ engagierte er sich über viele Jahre für die Belange junger Architekt*innen.
2002 erschien das von ihm mit herausgegebene Buch „Positionen junger Architekten in Deutschland“.
Um sein großes Engagement insbesondere für junge Kolleg*innen weiterzuführen, stifteten die Familie und Freunde Daniel Gösslers nach seinem Tod im Jahr 2003 die Daniel Gössler Belobigung, die 2007 erstmalig vergeben wurde.

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